Einleitung Der Gepard das schnellste Landtier der Welt. Ein Portrait hautnah, alle Details wie es entstand im folgenden Interview mit Ralph Benz.

1. Kurzbeschreibung wer du bist?

Der Tag, an dem ich auf den Hund kam, hat mein Leben verändert. Seither ist es belebter und bewegter. So kam ich zu meinem Zweitberuf: Tierfotograf. Eine klassische Ausbildung habe ich nicht, meine „Ausbildung“ vollzog sich autodidaktisch. Die Hauptfächer heißen nach wie vor Geduld, Gefühl und Gespür für den richtigen Moment. Vertrauen wächst mit der Zeit, wenn Klima und Rahmenbedingungen stimmen. Ohne läuft nichts, weder tierisch noch menschlich. Sie schärfen den Blick für Ausdruck und Bildaufbau, für den Einsatz des natürlichen Lichts, die Wahl von Blende, Belichtungszeit, ISO usw.

Ich betreibe die Tierfotografie nebenberuflich, und Auftraggeber sind Privatkunden, Züchter und auch Futterstores.

 

2. Welches Tier foto-/videografierst du am Liebsten und war dein Tiermoment des Lebens?

Ich fotografiere sowohl Haustiere (Schwerpunkt Hunde, Pferde, Katzen) wie auch Wildlife, bin auch in der Landschaftsfotografie unterwegs (Auszug auf Instagram). Aber am Beeindruckendsten für mich war ein Shooting mit 2 Geparden. Folgend ein Making Of Bild.

 

3. Mit welcher Fotoausrüstung (Kamera und Objektiv) und Bildeinstellung (Belichtungszeit, Blende, ISO, KB Brennweite) entstand dein Bild/Video?

Ich arbeite mit Nikon Technik D4s für die Wildlife und Tierfotografie, Nikon Z6 und Z7 für Landschaft und Nachtfotografie. Die Aufnahme wurde im S Modus gemacht mit 1/2500, F2.8, ISO200, Brennweite 165 mit dem 70-200 2.8 Objektiv.

 

4. In welcher Position warst du beim Fotografieren – sitzend, liegend, stehend,…?

Ich versuche in der Tierfotografie immer in Augenhöhe der Tiere zu fotografieren, 90% der Aufnahmen im Liegen (auch bei dieser Aufnahme).

 

5. Zu welcher Uhrzeit und Datum entstand dein Bild?

Geparden zu fotografieren mit Sichtbarkeit der wundervollen Augen ist nur bei sehr tiefstehender Sonne möglich, sprich ganz früh morgens oder Abends und nur für kurze Momente, diese Aufnahme ist im Juli um 20:01 Uhr entstanden.

 

6. Wo entstand dein Bild?

In Spanien.

 

7. Welches Tier und welche Tätigkeit des Tieres ist zu sehen?

Gepard bei der Beutesuche.

 

8. Wie war der Moment vorbereitet oder passierte es spontan?

Riesiges Areal für die Geparden und ich mit im Gelände.

 

9. Was fasziniert dich besonders am Tier?

Alles, die Augen, die Bewegung der Ausdruck

 

10. Was ist der wichtigste Tipp den perfekten Tiermoment zu erleben?

Geduld, das Gefühl für die Situation, dann natürlich Licht und Umfeld.

 

11. Durch wen wurdest du für die Tierfotografie inspiriert?

Flyn mein Bearded Collie-Rüde, kam, sah und siegte, etwas später auch Fellow, sein Halbbruder, zwei grundverschiedene Persönlichkeiten und doch jeder auf seine Weise liebenswert und einzigartig. Zweibeiner nennen es Liebe auf den ersten Blick. Vierbeiner haben ihre eigene Sprache. Die galt es, zu erlernen. Inzwischen verstehe ich sie immer besser, seit ich weiß, auch Hunde brauchen ihre Grenzen, ein klares Wort und einen langen Atem, um sich artgerecht zu entwickeln. Mensch und Tier lernen mit einander, täglich neu. Was lag für mich also näher, als meine Erfahrung einzufangen und im Bild festzuhalten und mit anderen Tier- und Fotofreunden auszutauschen.

 

12. Werbung in eigener Sache – Referenz und Werbung für dich selbst angeben, z.B. Webseitenadresse, …?

Alle Infos auf meiner HP rb-tierfotografie, dazu Portfolio, Referenzen und Instagram rbtierfotografie.